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#1 (permalink) |
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Senior Member
Join Date: Apr 2007
Location: Germany
Posts: 271
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Hallöli,
in den Beiträgen zu den kommenden Patchnotes wurde kurz über den Geisterstadt-Charakter der Nachbarschaften diskutiert. Dass jene zu unbelebt sein, zu wenige spieler sich dort umtreiben, und sogar der neue Patch dies noch weiter vereinsamen lässt. Drum wollt ich hier mal ne Ideensammlung mit euch starten, wie man dem entgegenwirken könnte. Und weil durch das naherückende Addon nicht nur Nachbarschaften betroffen sind, sondern die Bevölkerung ganz Eriadors weiterzieht gen Osten, wird dieses Schicksal wohl auch das Auenland, die Ered-Luin und weitere Low-Level-Gebiete treffen, die mit der Zeit einfach uninteressant werden. Also postet fleissig eure Ideen, wie man Alte Orte und Nachbarschaften weiterhin interessant nutzen kann und belebt halten kann. Ich fang gleich mal an mit meinen Ideen, mal so stichpunktartig. NACHBARSCHAFTEN BELEBEN: Nachbarschaften zusammenlegen und vergrössern, ähnlich einer Servermigration, sodass mehr bewohner pro instanz möglich. Questgeber direkt in Nachbarschaften hinein, sogenannten Regionale Questgeber, die Aufträge für euch und eure Gefährten bereithalten, und euch direkt von der Nachbarschaft dorthinbringen und wieder zurück. Ähnlich wie die Buchquesten,m die instanziert sind. Postquesten zwischen nachbarschaften, hihi. Taverne in Nachbarschaft einfügen, ODEr noch besser, wer genug geld hat, kann einen eigenen Vendor in sein haus stellen und es als Taverne umrüsten, der verkauft dann das, was ihr ihm gebt an Spieler weiter. Das ginge sogar mit allen arten von Gewerbe, wenn turbine ein passendes System entwickelt. Sorry, dass ichs sagen muss, aber die Nachbarschaften sind zu weit von den Hauptstädten weg. Falathlorn ganz nah an Duillont bauen, Unterirdischer durchgang von Thorins halle nach Thorins siedlung usw. denn erst dann gehen leute öfter gerne in die Siedlung, weil der weg nicht so weit ist. Eine Nachbarschaft könnte auch nen günstigeren Stallmeister haben. Gemeinschaftsprojekte in der Nachbarschaft, z.B. Bau eines Dorfbrunnens oder einer Versammlungsstelle etc. Könnte z.B. jede Nachbarschaft 2 oder 3 leere Bauslots haben, die per Bürger-Abstimmung mit verschiedenen Objekten bebaut werden können. Und dann kann jeder in der nachbarschaft mithelfen, baumaterial ranzuschaffen. Werkbänke und Erntefelder in Nachbarschaften. Nachbarschaften sollten meiner meinung nach mehr zum Teil der Hauptstädte werden, nicht so weit abseits liegen, achso das sagte ich schon. Ok, dann zum anderen Punkt ein paar Ideen: ALTE GEBIETE NEU NUTZEN UND BELEBEN Wir alle warten auf Moria, logisch. Wir alle wollen da hin. Und wir alle kennen das Ergebnis: Eines Tages wird niemand mehr von uns zurückkehren nach Eriador ... weil das Spiel eben nur in eine Richtung weitergeht, vorwärts, und nicht rückwärts. Ich bin aber der meinung, Turbine könnte beides machen, Vorwärts entwickeln, Rückwärts wiederbeleben. Z.B. High-Level-Questen, die euch nach Bree oder Hobbingen zurückführen, dort aber die Queste selbst in einem instanzierten teil des Landes mit high-level-gegnern stattfindet. An die existierenden Low-Level-Gebiete richtig krasse high-level-regionen dransetzen. Gutes Beispiel ist Sarnur. vom lvl 6 Bilwiss zum level 45 Grimmhand in nur 5 metern. Ich finds gut, denn das belebt die Region Thorins tor mit charakteren unterschiedlichster Stufen. Die high-level-handwerkseinrichtungen auf schon existierende Orte wie Bree, Thorins Halle und Bruchtal begrenzen, sodass high-level-chars dort handwerken müssen. im gegenzug aber diese Orte schnell erreichbar machen durch gutes Reisesystem. High-level-Questen in instanzierten Abbildern alter gegenden. z.B. Angriff auf Bree, oder die Belagerung von Thorins Tor oder irgend sowas, ähnlich wie die tolle Startinstanz von Archet, nur eben im high-level-bereich. Überhaupt immer das Reisesystem so auslegen, dass man später auch von weit hinter dem Nebelgebirge ohne Probleme nach Bree oder Bruchtal etc zurückkommt. Und vor allem auch günstig, keine horrenden Verkehrskosten bitte. Spezielle Dinge in diesen Orten belassen und nicht duplizieren. wie z.B. den Typen, der Bären ausstopft für eure Häuser und so. Es reicht volkommen, wenn es davon in jeder hauptstadt einen gibt, und nicht alle 5 meter einen. Kneipenspiele einführen. z.B. Würfelspiele, Trinkspiele etc. die dann auch nur in den großen Kneipen gespielt werden können an speziellen Tischen. Das belebt die Orte bestimmt. So, genug geplaudert. ich jedenfalls würde mich freuen, wenn ich eines Tages, weit nach Stufe 50 oder 60 gerne und mit Freuden, und sogar wegen unerledigter aufgaben in meinem Levelbereich zurückkehren könnte nach Bree, Michelbinge oder Thorins Tor, und ich diese Orte nicht wie Geisterstädte vorfinde. Das würde mich freuen, jawollja. Habt ihr auch Ideen? dann her damit! |
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Senior Member
Join Date: Apr 2005
Location: Cologne/Germany
Posts: 391
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Betreffs der Geisterstädte quote ich hier mal meinen Post aus einem anderen Thread:
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"Geringe Aussicht auf Erfolg? Der Tod als Gewissheit? Worauf warten wir noch?" -Gimli Failhammer Offline: Age of Registration 414 - Ich war dabei! Breakdown: Achiever 26.67%, Explorer 73.33%, Killer 40.00%, Socializer 60.00% ESKA players often see the game world as a great stage, full of things to see and people to meet. They love teaming up with people to get to the hard-to-see places, and they relish unique experiences. |
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#3 (permalink) |
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Senior Member
Join Date: Apr 2007
Location: Austria
Posts: 3,030
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Erstmal: danke für den Thread
![]() Ich halte den Vorschlag von Tjorwen Gasthaus in der Wohninstanz hier für besonders erwähnenswert: Ein Gasthaus in der Wohninstanz, das aber selbst nicht instanziert ist, sondern wieder alle Instanzen verbindet. Dazu noch den Vermögensverwahrer dort hinein und Händler, die auch wirklich so interessante Angebote bieten, daß die Leute die Instanzen häufiger besuchen - und voilà! Das sollte schon mal dazu führen, daß sich häufiger mal dort jemand trifft und sich die Nachbarn kennenlernen ![]() EDIT: Noch ein weiterer Vorschlag: * NPC-Erz-Lieferanten, Holzlieferanten, Gelehrten-Lieferanten und Fell-Lieferanten sollten auch in dem nicht-instanzierten Wirtshaus verfügbar sein, vielleicht eine andere Variante als derzeit bei der Silbertiefenmine, bei Oberbühl, bei Duillont oder beim Holzfällerlager bei Schlucht. Ich denke, viele Twinks würden dann dort alle zwei Tage zumindestens kurz auftauchen, um die neuen Lieferungen abholen zu gehen, so wie ich das bei Thorins Tor bei der Silbertiefenmiene auch dauernd erlebe. Zu deinen Ideen, Flixi: Nachbarschaften zusammenlegen wäre ein so großer Programmieraufwand, daß ich mir nicht vorstellen kann, daß die guten Entwickler sich das antun werden - ich fürchte, so ein Vorschlag hätte wenig Chancen. Mehr Questgeber in den Instanzen: das ist eine sehr, sehr gute Idee! Hatte ja auch schon mal irgendwer hier, aber scheint nicht bei den Entwicklern angekommen zu sein? Vor allem so "Tagesquests" mit Gartenpflege von NPC-Gärten in der Wohn-Instanz (spawnende Unkräuter ausreißen), verschiedenste Dinge zusammensuchen, die in der Wohn-Instanz zufällig spawnen und einem der Wohn-Instanzen-NPCs bringen (z.B. zur Mühle), Botenquests und Postquests innerhalb der Wohn-Instanz... Aber daß die Questgeber einen auch noch rumporten: hm, weiß nicht, mir persönlich gefiele das nicht. Ich hätte wie gesagt, lieber Quests innerhalb der Instanzen - dadurch würden sich die Leute länger dort aufhalten und die Instanzen "beleben" ![]() Questen zwischen Nachbarschaften: hm, aber nicht zwischen einer Hobbitsiedlung und einer anderen, oder? Eher so von den Menschen zu den Zwergen? Ginge ja relativ leicht, Schnellreisen sind billig... Also gern. Eigener Vendor: puh... Weiß nicht, das ist sehr mühsam und hat glaub ich wenig Chancen, solange das Auktionshaus weiter besteht. Viele würden es versuchen, aber kaum einer kommt mal was kaufen, so befürchte ich das Ergebnis... Ja, ich finde auch, daß die Nachbarschaften teilweise etwas zu weit weg sind. Aber umbauen werden die Entwickler das wohl mit Sicherheit nicht, vor allem Falathorn ist so gemacht worden, daß man die Siedlung auch von außen (und oben - schöne Fernsicht!) sehen kann. Lieber wären mir Ställe & Stallmeister direkt beim Instanzeingang mit relativ günstigen Preisen dorthin. Der Vorschlag wurde ohnehin schon früher gemacht, aber ich kann ihm nur noch einmal zustimmen. Bin sehr dafür. Unterirdische Zugänge z.b. von Thorins Halle zu der Zwergeninstanz, sowas fände ich auch hübsch. Die Zwergeninstanz ist ja auch die am wenigsten "beliebte". Eine wunderbare Idee. Gemeinschaftsprojekte und Aufbau durch "Zusammentragen" von erforderlichen Quest-Items, Loot, Rohstoffen: klasse Idee! Werkbänke, Schmieden, Erntefelder haben schon viele für die Nachbarschaften vorgeschlagen, ebenso viele abgelehnt. Die Entwickler sagten dazu ja schon, daß sie die Treffpunkte der Handwerker wie Michelbinge, Celondim, Thorins Halle, Bree, Ruf-Instanzen, etc. nicht entvölkern möchten. Mir wäre es gleich. ALTE GEBIETE NEU NUTZEN UND BELEBEN Die Idee mit den High-Level-Quests, die in alte Gebiete und kleine Instanzen "zurückführen", hatten wir schon und ich fand sie immer schon sehr gut. Auch Tagesquests in den "alten" Gegenden wären mir recht, zum Geldverdienen oder Ruf-Zuwachs für die High-Level-Chars ![]() Kneipenspiele wurden ebenfalls vorgeschlagen, auch den Entwicklern schon übermittelt, kam keine Antwort darauf. Bin immer noch sehr dafür.
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Belegaer ist ein RP-Server mit 3 zusätzlichen Rollenspiel-spezifischen Regeln: RP-Richtlinien Kalender mit RP-Events auf Belegaer: http://sprotten.ebytenet.com/index.php Rollenspieler-Gruppensuche auf Belegaer: /kanalverbinden rpsng Last edited by Angerthas; 18-04-2008 at 12:48 PM. |
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#4 (permalink) | |
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Best Signature, 2010
Join Date: Jan 2007
Location: Berlin, Germany
Posts: 3,737
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Ich wiederhole hier noch mal meine Vorschläge aus dem anderen Thread:
1. Nicht instanziierter Marktplatz. 2. Festplätze auf diesen Marktplatz verlegen. 3. Haustausch wie Pferdetausch - einlösen beim Händler und Haus der gleichen Kategorie wieder kaufen. Dies ermöglicht nachträgliche Sippenzusammenführungen. 4. Die Idee mit den Quests finde ich gut. "Grrr, dieser Zwerg hat mir schon wieder das Unkraut vor der Nase weggerissen. Schämt euch, Herr Nachbar, das war mein Unkraut." Ich denke, diese Dinge sollten auch mit relativ wenig Aufwand umsetzbar sein.
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Über das hobbitsche Postwesen: Quote:
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#5 (permalink) |
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Senior Member
Join Date: Mar 2007
Location: Germany
Posts: 1,021
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1. Nachbarschaften ein wenig vergrößern, um Platz für einen größeren Marktplatz schaffen, der die Instanzen miteinander verbindet. Dieser Marktplatz sollte die wichtigsten Händler, ein Gasthaus und einen Festplatz beherbergen.
2. Questgeber auf den Marktplätzen für kleine, wiederholbare Quests finde ich gut. Noch besser finde ich dabei die Idee, wenn die Quests die Nachbarschaften auf irgendeine Weise miteinander verbinden. 3. Kleine Minispielchen und Events auf den Marktplätzen: Tanzwettbewerbe, Speise und Trank, Geschlichkeitsspielchen usw. 4. Platz für Hobbies in den Instanzen schaffen. Überhaupt sollten die Nachbarschaften nahezu alles beinhalten, was man neben dem PvE machen kann, bspw. die kommenden Hobbies. 5. Nachbarschaften daher auch für größere Wasserflächen, auf denen man mit Booten umher fahren kann, u.Ä. erweitern. 6. Gestaltet die Nachbarschaften optisch offen. Ich weiß, dies hat direkt nicht mit der Nutzung der Nachbarschaften zu tun, aber ich will einfach nicht einem engen Talkessel leben. Zieht einfach nur eine schroffe Feldwand um die Nachbarschaften! Benutzt auch Wasserflächen (siehe Elben-Nachbarschaft), dichtes Strauchwerk, Wälder, Zäune und Abgründe, damit man nicht nur Felsen sieht. 7. Die Nachbarschaften müssen näher ran an die Hauptstädte. Thorins Hallen könnten durch einen "Tunnelport" mit der Siedlung verbunden werden (toller wäre natürlich ein beeindruckender, von Säulen o.Ä. gesäumter Tunnel). Die Elben-Siedlung könnten zwischen Duillont und Celondim liegen und durch Brücken mit den beiden Orten verbunden sein. Die Auenländer könnten gleich an den Feldern südöstlich von Michelbinge den Zugang zu ihrer Instanz haben. Und die Menschensiedlung könnte vielleicht auf den Hügeln zwischen Bree und Schlucht liegen und Eingänge am Bree-Nordtor und zwischen Schlucht und Stadel haben. Alternative vielleicht aich zwischen Bree, Schlucht und den Festplätzen des Breelandes, also etwas weiter nördlich als zuvor vorgeschlagen. 8. Das man sein Haus nicht mehr durch Inaktivität verlieren kann, ist sehr nett. Allerdings sollte der betreffende Spieler, der ohnehin erst einmal keine Interesse an LOTRO hat, vielleicht wirklich den "Slot", den er in einer Instanz belegt, verlieren. 9. Die vielleicht komplizierteste Önderung: Spieler sollten ihre Wohninstanz wählen können, damit sich Sippen und Spielgemeinschaften zusammen raufen können (ist nachträglich wahrscheinlich nicht mehr machbar). Alles in Allem sollten die Siedlungen zu Orten werden, an die man sie zurück zieht, um abseits des PvE Entspannung und Spaß zu finden. Dafür mpssen die Siedlungen aber erst einmal entspechende Angebote liefern. Und dann muss das Balancing so klug gewählt werden, dass nicht plötzlich die Hauptstädte zu Geisterstädten werden. |
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#6 (permalink) | |
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Senior Member
Join Date: Jul 2006
Location: Germany
Posts: 1,459
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Quote:
Was wollt ihr eigentlich wirklich, müsst ihr euch bei all den Vorschlägen immer fragen. Ein Rückzugsort sind die Wohninstanzen bereits jetzt. Daneben haben die Wohninstanzen zahlreiche "Grundlagen", um dort eigenständig etwas zu machen. Ihr könnt in eine Wohninstanz alles packen, was es gibt... Vorgefertigte Minievents, Tavernen, Handwerksstätten, und und und... Was ihr dann habt ist: Alles was ihr wollt an einem Punkt an dem ihr ohne weiteres schnell "porten" könnt dank eurer Heimreise. Ihr müsst nie wieder in die Städte (ausser mal eben ins AH, solange es das dann noch nicht in eurer Wohnsiedlung gibt, oder zum Klassentrainer, bis es den dort gibt...). Es ändert sich rein gar nichts an der "Lebendigkeit", in euren erträumten "Trabantenstädten". Stattdessen würdet ihr nicht mehr in die "echten" Städte gehen (müssen), ihr würdet nicht mehr reisen müssen an soooooo viele verschiedene Orte, um eurem Handwerk nachzugehen, alles wäre bequemer geworden. Nichtmal mehr auf Festplätze müsstet ihr gehen. Juhu! Aber huch... nun ist zwar alles voller, aber wirklich "lebendig" im Sinne davon, dass man mehr "zusammen" machen würde ist es doch nicht? Plötzlich laufen hier die Leute über die Tische eures Wirtshauses, weil sie es mal eben eilig haben? Ihr steht nun hier schweigend neben anderen und geht eurem Handwerk nach, statt das eben irgendwo anders zu tun? Plötzlich machen hier eben alle mal irgendwie nebeneinanderher irgendwelche Minispiele, statt dafür durch Mittelerde reisen zu müssen? Ihr wollt alles an einem Ort, aber bitte so, dass die anderen Städte ja nicht nur zu Aufgabensammelklumpen werden? *schmunzel* Man kann eben nicht alles haben. Das einzige, was solche Sammelwohnorte erreichen würden: Ihr habt es schön bequem. Ihr wollt Lebendigkeit in eurem Ort? So leid es mir tut das sagen zu müssen... Dafür gibt es nur eine Möglichkeit: Besiegt euren inneren Schweinehund und tut etwas! Schaut mal, wer überhaupt alles bei euch wohnt. Ladet eure Nachbarn zu einer Dorfversammlung ein. Organisiert eine Feier, ein Picknick, was auch immer zum kennenlernen - es muss nichtmal etwas großes sein. Geht auch mal durch euer Dorf und sprecht Leute an. Haltet euch mal länger in eurem Dorf auf. Nicht nur im eigenen Haus, nicht nur im eigenen Garten... auf den Plätzen und Strassen. Organisiert einen kleinen Markt auf den dafür schön gestalteten Marktplätzen. Ihr könnt auch einen Korb voll Kuchen backen und immer mal wieder schauen, ob ihr wen bei sich zuhause antrefft für einen Besuch. Es funktioniert. *schmunzel* Man könnte noch soviele "tolle" Sachen in eine Wohnsiedlung propfen... wenn man selbst nicht bereit ist, etwas zu tun, dann dient das alles nur der eigenen Bequemlichkeit. Für die "Lebendigkeit" reicht es dann ja, wenn einfach ein paar NSCs in die Instanzen gesteckt werden, die vor sich hinbrabbeln oder musizieren, hauptsache, man muss nicht selbst aktiver werden... huch, die sind ja schon da. Es müssen wirklich nicht die Megasuperduper-Events sein, die ihr auf die Beine stellen müsstet. Fangt klein an. Versucht rauszufinden, wer in eurem Dorf wo wohnt (macht euch ggf. eine Karte - und wenn es euch möglich ist, stellt sie in den öffentlichen Bereich eures eigenen oder eures Sippenforums, so dass ihr anderen Bewohnern eures Ortes die Karte auch zugänglich machen könnt). Ladet die Bewohner eures Dorfes mit einem Ingame-Brief ein zu einer Versammlung (ihr könntet jeden bitten etwas mitzubringen, essen, trinken, seine Laute für ein Lied, und und und). Oder fragt, ob sie mal Zeit hätten für einen Plausch. Verabredet bei einem Treffen schon das nächste (zum Beispiel reihum bei jedem der mag, um mal die Häuser der anderen Bewohner richtig kennenzulernen). Bald könnt ihr kleine Angelevents in euren Dörfern veranstalten... Wohninstanzen sind bereits voller Versammlungsstätten für die verschiedensten Arten von (Mini-)Events. Ihr dürft nur nicht warten, dass sie jemand anderes (im Zweifelsfall Turbine) für euch füllt. All die anderen hier genannten Dinge gibt es bereits über die Welt verteilt. Ihr müsst nur hingehen. "Da ist aber nie etwas los" *maul* Tja, auch da muss man eben selbst etwas tun, wenn man möchte, dass etwas geschieht. Am Ende läuft es immer nur auf eines hinaus: Ihr müsst aktiv werden. Ich bin heilfroh, dass es mit den Wohninstanzen solche Orte gibt, die einem eine Grundstruktur liefern, auf der man eigene Events stattfinden lassen kann... mit der Möglichkeit, dass nicht ständig irgendwer zufällig hereinplatzt, den irgendeine Quest, irgendein Minispiel, irgendein Handwerk oder der Vermögensbewahrer, der Musikant, der Klassenlehrer... dort zufällig gerade vorbeiführen, und der nichtmal die Zeit für eine Begrüßung findet, sondern stattdessen lieber "husch" durch die Anwesenden rennt oder hüpft.
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Cathryn, [DE-RP] Belegaer, Söldnerin: „Freundschaft und Loyalität kann man nicht kaufen... aber sag erstmal, wieviel du bezahlen würdest.“ Elave, [DE-RP] Belegaer, Abenteurerin & Gelehrte |
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#7 (permalink) |
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Senior Member
Join Date: Apr 2007
Location: Austria
Posts: 3,030
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Ein Event bringt die Nachbarn - und alle möglichen anderen Leute - nur einmal in ziemlich langen Abständen zusammen. Das wäre mir zu selten.
Für häufigere Zusammenkünfte ist das Zeit-Ausmachen und Zeit-Freimachen dafür zu schwierig. Du siehst ja, wie viele Leute zu so kleineren Events (Sippentreffen ausgenommen) kommen. Bei Nachbarschaftsevents geschieht es so: ich lade 30 Leute ein, 20 melden sich schon mal gar nicht, weil ich für sie fremd bin und sie meinen, daß sie nichts zu verlieren haben, wenn sie nicht antworten (und allzu viele haben mit RP ohnehin nichts am Hut, wie wir wissen, wenn wir Leute unterwegs ansprechen). 10 sagen "mal sehen, ob es mir an dem Tag ausgeht, hab ja noch RL und die Sippe mit ihren Treffen und die Spalten-Raids..." Am Ende kommen 5. Lade ich Sippen ein, ist die Quote schon höher, aber für die Nachbarschaften-Treffen will ich nicht nur 3 Sippen sehen, sondern auch möglichst viele der Einzelpersonen, durch deren Garten ich immer mal wieder laufe, die aber ihre Türen leider verschlossen halten... Der Vorteil all unserer Vorschläge hier ist eine "ständige" Belebung der Nachbarschaften. Ich bin nicht für Extreme wie Auktionshaus oder Handwerkszentren in den Nachbarschaften, obwohl das schon früher hier im Forum vieldiskutierte Vorschläge waren. Obwohl die Sache mit dem Auktionshaus vielleicht noch überlegenswert wäre, da man doch recht häufig zu Auktionshäusern geht, wenn man viel questet, also mal in der nächsten Stadt, wo man durchreitet oder für den Ruf hingeht (z.B. ist die bessere Werkstatt in Thorins Halle näher und die Anreise billiger als Bruchtal), mal in der Wohn-Instanz. Trotzdem - muß nicht unbedingt sein. Ich möchte jedenfalls sowohl die Städte belebt sehen (und sei es durch deren Questgeber, Zierwerkhändler, Billig-Ställe und Briefkästen) als auch ein wenig mehr die Nachbarschaften. Aber daß mir ab und zu einer versehentlich (kann wirklich auch von selbst passieren, wenn man langsam auf die Sitze hinaufgeht, um sich dort zu setzen) auf dem Tisch herumtanzt und ab und zu einer sogar absichtlich hinaufhüpft oder gar im ganzen Raum im Kreis rumspringt - na, was soll daran "schlechter" sein als der derzeitige Zustand, wo mir das in Bree und Esteldin auch immer wieder mal vor die Augen kommt? Ich brauche keinen so großen "Rückzugsort" wie eine ganze Nachbarschaft, mir reicht auch mein Häuschen, das zwar für alle offen ist, wo mir aber noch nie jemand von selbst und uneingeladen "aufs Dach" gestiegen ist, als ich da war ![]() Am allerliebsten wäre mir persönlich der Tagesquest-in-der-Instanz-Vorschlag Danach das nicht-instanzierte Wirtshaus bzw. auch gern einen nicht-instanzierten Marktplatz mit dem Vermögensverwahrer (der ohnehin schon in der Wohn-Instanz steht) und Händlern drin (die in der eigenen Wohn-Instanz übrigens günstigere Angebote bieten sollen als in den Städten). Außerdem würde ich NPC-Lieferanten in der Wohn-Instanz lieben - die derzeitigen sind auch nicht IN einer größeren Stadt und würden daher auch keine "entvölkern" - wer die Lieferungen mag, würde sicher auch hin- und herpendeln, so wie der Gelehrte, den ich kenne, alle zwei Tage für seine Lieferungen von Thorins Halle nach Duillont reist. Er sagt, dadurch wird er motiviert, alle zwei Tage einzuloggen und dann doch wieder ein bißchen zu spielen. Genau dasselbe wäre der schöne Nebeneffekt von Tagesquests (sehr hobbitmäßig, wenn die Instanz gepflegt wird, da muß man nicht ins "Ausland" reisen) und NPC-Lieferungen. Spieler werden motiviert, immer mal wieder einzuloggen, auch an sonst "faden" Tagen, z.B. mit High-Level-Chars. Haustausch, wie Mabusian vorschlägt, wäre auch genial So könnten wirklich die Leute zusammenkommen, die es nicht gleich bei Hausvergabe geschafft haben.Ställe vor den Instanzen bringen ganz bestimmt keinen Ärger und entvölkern auch nichts. Ich würde oft lieber einfach so zu meinem Häusle hinreiten als zu porten - oder zumindest zurück. Ist halt irgendwie "stimmungsvoller" oder "echter" Daher laufe ich auch relativ oft vom Stall des dazugehörigen Ortes, anstatt direkt vor das Haus zu porten. Ich persönlich würde es übrigens auch bevorzugen, an einem zentralen Punkt in der Nachbarschaft zu landen als direkt vor meiner Zaun-Türe. Aber vermutlich würde eine Änderung hier keinen Unterschied machen... Aufbauquests für bestimmte Häuser oder Dinge in der Nachbarschaft wären natürlich der Hammer - aber einmal fertig, ist die Quest vorbei. Da würde ich doch Tagesquests mit Unkrautjäten, Post-Liefern und so weiter bevorzugen Was Iradjars Vorschlag betrifft - den halte ich auf lange Sicht für nicht umsetzbar, weil irgendwann zu wenig Instanzen da sein werden, wenn Leute immer genau "ihren" Hausplatz haben wollen. Es gibt ja auch sehr viele Lotro-Spieler, und immer mal kommen neue oder ganz "alte", die Wochen nach Release auf Level 50 gerusht waren und dann die Lust am Spiel verloren haben. Das Add-On wird sicher viele neue Gesichter bringen. So wie Turbine es demnächst ändern wird, also unbewohnte Häuser lange "aufzuheben" bis zum Rückkauf, wird es wohl auch erstmal für lange Zeit bleiben. Darauf müssen wir uns einrichten. Ob das Add-On vielleicht wieder etwas an den Wohn-Instanzen ändert - na mal sehen.
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Belegaer ist ein RP-Server mit 3 zusätzlichen Rollenspiel-spezifischen Regeln: RP-Richtlinien Kalender mit RP-Events auf Belegaer: http://sprotten.ebytenet.com/index.php Rollenspieler-Gruppensuche auf Belegaer: /kanalverbinden rpsng Last edited by Angerthas; 19-04-2008 at 10:18 AM. |
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#8 (permalink) |
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Senior Member
Join Date: Mar 2007
Location: Germany
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@Cathryn
Hey, sag nicht "Ihr" als würdest du mich ansprechen ![]() Ich will kein Handwerk in den Siedlungen haben. Ich will auch keine Auktionshäuser in den Siedlungen haben. Und auch sollte nicht jeder Händler in den Siedlungen sein, eben weil ich nicht will, dass die Siedlungen die Städte ersetzen, aber den Wunsch habe ich bereits in dem Absatz erwähnt, den du zitiert hast. Ok, kommen wir zur Lebendigkeit in den Siedlungen. Natürlich hast du nicht Unrecht: Man kann sich bereits in die Siedlungen zurück ziehen, um sich mal von Allem auszuklinken. Und man hat die Freiheit, in den Siedlungen jede beliebige Form des RP oder eines Events veranstalten. Aber ist das wirklich das, was die Spieler wollen? Ich glaube eher, dass die meisten Spieler lieber die Möglichkeiten, die das Spiel direkt bietet, konsumieren wollen und nicht ihre vielleicht kostbare Spielzeit opfern wollen, um überhaupt erst einmal ein Umfeld zu schaffen, in dem etwas geschehen könnte. Auch glaube ich, dass viele Spieler in dieser Diskussion nicht gleich an die großen Events oder Rollenspiel denken. Sie wollen einfach nur mehr Spieler in den Siedlungen sehen, auch wenn sie vielleicht nur an ihnen vorbei laufen. An der Stelle ist ein großer Mrktplatz nebst Gasthaus, der die Instanzen und alle Spieler einer Instanz verbindet, eine tolle Idee, die die Spieler überhaupt erst zusammen bringt. Wenn sich die Spieler dann erst einmal begegnen, kann auch viel schneller etwas tolles passieren, wobei ich mir natürlich keine Illusionen mache: Ein instanziertes Gastaus in den Siedlungen wird nicht sehr viel anders als jedes anderes Gasthaus sein. Ich denke, dass jede Idee, die diesen Gedanken unterstützt ohne gleich die Hauptstädte zu verwaisten Geisterstädte zu degradieren, eine gute Idee ist. In meinen Augen hast du dies in der bisherigen Diskussion in diesem Thread ein wenig übersehen. Vor allem übersiehst du aber, dass nicht alle Spieler Rollenspieler und begeisterte Eventveranstalter sind. Die meisten Spieler müssen mit konkreten Features zu einem Ort gelockt oder zu einem Verhalten gebracht. Wenn man ihnen nur die Wahl lässt, alleine im Sandkasten zu spielen oder erst lange, lange nach gleichgesinnten Spielern zu suchen, dann entscheiden sie sich für die dritte Möglichkeit und ignorieren die SIedlungen, wenn sie nicht gerade an ihre Truhen wollen. |
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