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| Community und Spiel Gespräche über das Spiel und seine Community |
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#1 (permalink) |
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Senior Member
Join Date: Sep 2006
Location: Germany
Posts: 216
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[OT: Für alle die sich die Zeit etwas vertreiben mögen, hier eine kleine Mitmach-Fortsetzungs-Geschichte]
Schon viel zu lange streifte sie nun durch diesen düsteren und ungastlichen Forst, und wenn sie nicht bald irgend ein Wild vor den Bogen bekam, würde ihr nichts anderes übrig bleiben als eine Suppe aus Baumrinden, oder Wasserlinsen zu kochen. Suraya Talea wurde langsam aber sicher doch etwas ungehalten. Ihr schien als wäre ihr Magenknurren so laut, daß es alles Wild ringsum vertrieb. Die Beerenreife war leider schon lange vorüber und man fand hier und da im Gebüsch nur noch vereinzelt ein paar traurig-runzlige Reste, von dem was der Sommer so reichlich geschenkt hatte. Nunmmehr drei lange, nicht enden wollende Tage war sie schon vergeblich auf der Jagd. Der letzte Brotkrümel war längst aufgegessen und Surayas Geduld einfach am Ende. Gerade lichtete sich das Unterholz etwas und nicht weit entfernt musste ein Bachlauf sein, wie ein leises Plätschern verhiess. Das machte ihr Hoffnung, vielleicht endlich etwas Jagbares zu finden. Vorsichtig, jeden unnötigen Laut vermeidend ging Suraya in Richtung des Wasserplätscherns und richtig, da war war ein kleiner Bach an dessen Ufer eine kleine Herde Dammwild äste. Schnell nahm sie ihren Bogen von der Schulter, legte einen Pfeil ein und spannte die Sehne. Eben in dem Moment, in dem ihr Auge, die Pfeilspitze und die Stelle hinter der das Herz ihres Opfers schlug eine Linie bildeten und sie den Pfeil auf die Reise schicken wollte, schreckte das Wild auf und zerstob in alle Richtungen. Mitten durch den Bachlauf kam in einem irrwitzigen Tempo ein Pferd samt dazugehörigem Reiter galloppiert..... |
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#2 (permalink) |
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Senior Member
Join Date: Dec 2005
Location: Germany
Posts: 1,322
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Aakaar trieb sein Pferd erbarmungslos an. Sich und das Tier zu schonen konnte er sich nicht erlauben. Sie waren immer noch hinter ihm her. Sie durften ihn nicht erreichen. Er musste die Nachricht überbringen. Es hing viel davon ab. Als Treskor durch einen kleinen Bachlauf preschte, blickte er sich erneut hektisch um. Hatte er sie abgehängt?
Plötzlich scheute sein Hengst und stieg. Quer vor ihnen lag ein umgestürzter Baum. Aakaar, der davon vollkommen überrascht war, versuchte, sich auf dem Rücken des Rappen zu halten, was ihm aber nicht gelang. Er verlor den Halt und stürzte. Das letzte, was er wahrnahm, bevor es schwarz vor seinen Augen wurde, war das Wasser des Baches, das sich schäumend über seinen Körper und sein Gesicht ergoss.
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#4 (permalink) |
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Senior Member
Join Date: Sep 2006
Location: Germany
Posts: 140
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Aakaar trieb sein Pferd erbarmungslos an. Sich und das Tier zu schonen konnte er sich nicht erlauben. Sie waren immer noch hinter ihm her. Sie durften ihn nicht erreichen. Er musste die Nachricht überbringen. Es hing viel davon ab. Als Treskor durch einen kleinen Bachlauf preschte, blickte er sich erneut hektisch um. Hatte er sie abgehängt?
Plötzlich scheute sein Hengst und stieg. Quer vor ihnen lag ein umgestürzter Baum. Aakaar, der davon vollkommen überrascht war, versuchte, sich auf dem Rücken des Rappen zu halten, was ihm aber nicht gelang. Er verlor den Halt und stürzte. Das letzte, was er wahrnahm, bevor es schwarz vor seinen Augen wurde, war das Wasser des Baches, das sich schäumend über seinen Körper und sein Gesicht ergoss. Behende richtete sich Aakaar auf und stapfte laut vor sich hin fluchend aus dem Bach und wurde der Jägerin gewahr. Den Bogen noch in der Hand, warf sie ihm einen grimmigen Blick zu, konnte aber ein lautes Lachen nicht mehr unterdrücken. Er begriff sofort, das er das Wild verjagt hatte, denn er konnte das Knacken im nahen Unterholz noch hören. Noch bevor sie ihre Stimme erheben konnte, bat Aakaar höflich um Entschuldigung und bot der fremden Jägerin an, sich von seinem verbliebenen Proviant zu stärken. Mit einer Mischung aus Erstaunen und langsam verfliegenden Zorn schaute sie ihn an und ihre Blicke trafen sich und Aakaar schaute in zwei Augen, so klar wie ein Bergsee. Ob sie ihm wohl helfen würde?
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Thimur Sippe: http://www.KARAFONG.net "Der Edle vermehrt sein Wissen mit Hilfe der Literatur und beschränkt sich selbst nach Maßgabe der Riten. So kann er Irrwege vermeiden". Konfuzius http://www.lotro-sigs.de/create1-Sti...r-KARAFONG.png |
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#5 (permalink) |
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Senior Member
Join Date: Sep 2006
Location: Germany
Posts: 216
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Suraya Talea musterte den Fremden mit offenem Blick und obgleich ihr Zorn über die missglückte Gelegenheit zum erfolgreichen Schuss noch nicht ganz verraucht war, hatte der von oben bis unten durchnässte, fluchende Mann sie doch sehr erheitert. Normalerweise hatte sie ihre Emotionen besser im Griff und selten war sie so unhöflich einen anderen auf Grund eines Missgeschicks auszulachen, aber die Situation war einfach nicht normal und Suraya viel zu hungrig um das Angebot des Fremden auszuschlagen.
Wie konnte sie da noch zornig bleiben. Sie nickte ihm wortlos zu und begann flink trockene Äste für ein Lagerfeuer aufzuschichten. Auch wenn der Fremde sehr in Eile schien, so konnte er es sich nicht leisten völlig durchnässt weiter zu reisen, dazu waren die Nächte in dieser Jahreszeit einfach zu kühl und die kommende Nacht war nicht mehr weit, schon begann es zu dämmern. Während sie sich mit Feuerstein und Zunder aus ihrem Beutel daran machte das Feuer zu entfachen hörte sie sich wortlos an, was der Fremde zu sagen hatte... |
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