FCOPZ-illuminator
02-10-2008, 07:46 PM
In der aktuellen Ausgabe der Printversion von Gamestar findet sich ein recht großer Artikel, in dem Armed Assault 2 und Operation Flashpoint 2 gegenüber gestellt werden. Gleich mal vorne weg, muß ich sagen, daß ich den Vergleich ein wenig unfair finde. Das gilt für beide Produkte, so muß sich hier ein OFP2, welches sich noch nicht wirklich in einem fertigem Zustand befindet gegen ein nahezu fertiges ArmA 2 behaupten. Dem gegenüber stehen angekündigte OFP2 Features, von den noch keiner was gesehen hat, die aber ins Gewicht fallen beim Vergleich mit ArmA 2. Wie dem auch sei. Hier eine kurze Zusammenfassung:
Es wird 4 Armeen bei ArmA2 geben. Rebellen, Anhänger lokalen Regierung, sowie NATO Truppen und russische Einheiten. Bei OFP2 müssen wir mit schlanken 3 Parteien auskommen. Den Amerikanern, Chinesen und ebenfalls russische Einheiten. Was die Inselgrößen angeht punkte ArmA2 mit satten 225 Quadratkilometern, OFP2 kommt mit "nur" 220 Quadratkilometern daher.
Nun kommt ein Part der mir Angst macht. Im Artikel heißt es, daß die Volksbefreiungsarmee in OFP2 die Insel Skira angreift. Daraufhin evakuieren die Russen die komplette Insel und es wird keine Zivilisten auf Skira geben ! Das hört sich nicht an, da wir doch alle auch ein Zivilleben auf der Insel erwarten ?
Im nächsten Absatz unterstreicht Gamestar die Teamkollegen, genannt Razor, welche den Spieler bei einem Treffer aus der Schußlinie des Feindes ziehen sollen und die wunden heilen. Solche Bilder sind ja schon mehrfach durchs Netz gegeistert. Das hört sich sehr realistisch, würden wir das doch auch im Einsatz für unsere Kameraden tun.
Wo wir gerade beim Thema realistisch sind, heißt es zur Atmosphäre in OFP2: Entgegen der Annahme vieler Fans des Originals soll Dragon Rising kein Shooter im Stile eines Call of Duty 4 werden, auch wenn Codemasters im Gegensatz zu Bohemia bisher keine Erfahrung auf dem Gebiet der Militärsimulation vorzuweisen hat. Es soll keine Freund, - Feinkennungen im Spiel geben, auch nicht im leichtesten Schwierigkeitsgrad. Gamestar meint sie hätten auf der GC 08 versucht einen Feind durch eine Nebelschwade zu erkennen und selbst der liebe Clive Lindop hätte so seine Schwierigkeiten gehabt.
Zurück zu ArmA2. So werden Gruppenbefehle wieder wie im Vorgänger gegeben, per Kontextmenü. D.h. man zeigt wieder mit der Maus irgendwo in die Flora und Fauna und schickt so seine Mannen rum. Im Gegensatz zum Vorgänger kann man nun aber besonders großen Verbänden über die Karte Wegpunkte und Angriffsziele zuweisen. Der Warfare Spielmodus ist auch wieder mit an Board.
Bei OFP2 soll man sein Team über 2 Möglichkeiten steuern können. Die erste Variante soll ähnlich wie in Rainbow Six: Vegas über ein "Kreismenü" funktionieren. Die zweite über eine taktische Karte. Während man die Karte nutzt soll das Spiel nicht angehalten werden (was anderes hätte ich auch nicht erwartet).
Zum Schluß geht der Artikel noch mal auf die KI ein. In ArmA2 soll die KI kräftig dazugelernt haben. So fährt sie nun auf der richtigen Straßenseite, gibt Sperrfeuer, lehnt sich an Wände und späht um Ecken. Im Gegensatz zu OFP2 soll es in ArmA2 ganz ordentlich Zivilisten geben, die auf äußere Einflüsse wie Kriegshandlungen reagieren. Man kann mit selbigen auch sprechen und Ihnen Informationen geben, sowie entlocken.
Fehlen noch die "Versprechungen" zu OFP2. Das gibt selbst Gamestar zu, daß das im Moment noch nicht mehr ist, als nur ein Versprechen. Wie wir alles wissen, soll die KI sich auf der Freund, - als auch Feindseite an echten militärischen Manövern orientieren. Sie werden immer den optimalen Weg Richtung Feind suchen, immer darauf bedacht den Feind auf's Korn nehmen zu können. Wie Gamestar sagt, will Codemasters das Spiel nun regelmäßig der Presse vorführen - wahrscheinlich, weil man selbst ein wenig Ehrfurcht vor der Größe des Projektes hat und sich versichern will, das man auf dem richtigen Weg ist... so der original Wortlaut von Gamestar.
Ich bin ehrlich, so ganz zufriedenstellend liest sich das nicht für mich. Vor allem die Geschichte mit den Zivilisten enttäuscht mich richtig. Hoffentlich hat Codemasters noch den einen oder anderen Joker im Ärmel. Denn im Moment, sieht ein OFP2 nach diesem Artikel aus, wie ein zweitklassiger Standardshooter.
Es wird 4 Armeen bei ArmA2 geben. Rebellen, Anhänger lokalen Regierung, sowie NATO Truppen und russische Einheiten. Bei OFP2 müssen wir mit schlanken 3 Parteien auskommen. Den Amerikanern, Chinesen und ebenfalls russische Einheiten. Was die Inselgrößen angeht punkte ArmA2 mit satten 225 Quadratkilometern, OFP2 kommt mit "nur" 220 Quadratkilometern daher.
Nun kommt ein Part der mir Angst macht. Im Artikel heißt es, daß die Volksbefreiungsarmee in OFP2 die Insel Skira angreift. Daraufhin evakuieren die Russen die komplette Insel und es wird keine Zivilisten auf Skira geben ! Das hört sich nicht an, da wir doch alle auch ein Zivilleben auf der Insel erwarten ?
Im nächsten Absatz unterstreicht Gamestar die Teamkollegen, genannt Razor, welche den Spieler bei einem Treffer aus der Schußlinie des Feindes ziehen sollen und die wunden heilen. Solche Bilder sind ja schon mehrfach durchs Netz gegeistert. Das hört sich sehr realistisch, würden wir das doch auch im Einsatz für unsere Kameraden tun.
Wo wir gerade beim Thema realistisch sind, heißt es zur Atmosphäre in OFP2: Entgegen der Annahme vieler Fans des Originals soll Dragon Rising kein Shooter im Stile eines Call of Duty 4 werden, auch wenn Codemasters im Gegensatz zu Bohemia bisher keine Erfahrung auf dem Gebiet der Militärsimulation vorzuweisen hat. Es soll keine Freund, - Feinkennungen im Spiel geben, auch nicht im leichtesten Schwierigkeitsgrad. Gamestar meint sie hätten auf der GC 08 versucht einen Feind durch eine Nebelschwade zu erkennen und selbst der liebe Clive Lindop hätte so seine Schwierigkeiten gehabt.
Zurück zu ArmA2. So werden Gruppenbefehle wieder wie im Vorgänger gegeben, per Kontextmenü. D.h. man zeigt wieder mit der Maus irgendwo in die Flora und Fauna und schickt so seine Mannen rum. Im Gegensatz zum Vorgänger kann man nun aber besonders großen Verbänden über die Karte Wegpunkte und Angriffsziele zuweisen. Der Warfare Spielmodus ist auch wieder mit an Board.
Bei OFP2 soll man sein Team über 2 Möglichkeiten steuern können. Die erste Variante soll ähnlich wie in Rainbow Six: Vegas über ein "Kreismenü" funktionieren. Die zweite über eine taktische Karte. Während man die Karte nutzt soll das Spiel nicht angehalten werden (was anderes hätte ich auch nicht erwartet).
Zum Schluß geht der Artikel noch mal auf die KI ein. In ArmA2 soll die KI kräftig dazugelernt haben. So fährt sie nun auf der richtigen Straßenseite, gibt Sperrfeuer, lehnt sich an Wände und späht um Ecken. Im Gegensatz zu OFP2 soll es in ArmA2 ganz ordentlich Zivilisten geben, die auf äußere Einflüsse wie Kriegshandlungen reagieren. Man kann mit selbigen auch sprechen und Ihnen Informationen geben, sowie entlocken.
Fehlen noch die "Versprechungen" zu OFP2. Das gibt selbst Gamestar zu, daß das im Moment noch nicht mehr ist, als nur ein Versprechen. Wie wir alles wissen, soll die KI sich auf der Freund, - als auch Feindseite an echten militärischen Manövern orientieren. Sie werden immer den optimalen Weg Richtung Feind suchen, immer darauf bedacht den Feind auf's Korn nehmen zu können. Wie Gamestar sagt, will Codemasters das Spiel nun regelmäßig der Presse vorführen - wahrscheinlich, weil man selbst ein wenig Ehrfurcht vor der Größe des Projektes hat und sich versichern will, das man auf dem richtigen Weg ist... so der original Wortlaut von Gamestar.
Ich bin ehrlich, so ganz zufriedenstellend liest sich das nicht für mich. Vor allem die Geschichte mit den Zivilisten enttäuscht mich richtig. Hoffentlich hat Codemasters noch den einen oder anderen Joker im Ärmel. Denn im Moment, sieht ein OFP2 nach diesem Artikel aus, wie ein zweitklassiger Standardshooter.